Freitag 23. Juli 2010
Synergie unterstützt Kultur
Gisbert zu Knyphausen ist der augenblicklich angesagteste deutschsprachige Singer-Songwriter. Am 21.8.2010 tritt er im Lindauer Zeughaus auf.
Im Rahmen der Lindauer PROVINZ-Austellung im August ist es gelungen Gisbert zu Knyphausen, den ”erstaunlichten Künstler, den die deutsche Indiepopszene derzeit zu bieten hat” (taz) mit seiner fantastischen Band am Samstag, 21. August um 20 Uhr ins Zeughaus Lindau zu holen. Sensationell mit seinem aktuellen Album “Hurra! Hurra! So nicht.” in den Album Charts auf Platz 12 eingestiegen, füllt er immer größere Hallen und begeistert das Publikum in allen Altersklassen - “von Teenagern bis hin zu 50 plus. Die Älteren vergleichen ihn gerne mit klassischen Liedermachern wie Konstantin Wecker oder Reinhard Mey. Wie die legendäre Liedermacher weiß er, die Zeichen der Zeit zu erkennen und mit wohl gesetzten Worten den Menschen aus der Seele zu sprechen. Dabei spielt er stets mit der Ambivalenz zwischen himmelhochjauchzend und „hat doch alles keinen Sinn“. In einen Topf mit Mey geworfen zu werden, hat ihn früher "ein bisschen beleidigt" - aus Unkenntnis. "Ich kannte früher keine deutschsprachigen Liedermacher. Nur englische." Das hat sich geändert. Mittlerweile kann er damit leben, wenn er als "moderner Liedermacher" bezeichnet wird.”
Auch wenn er selbst das weit von sich weist - Gisbert zu Knyphausen ist eine Erlöserfigur, ein Retter. Wann klang Deutsch zuletzt so unpeinlich-lyrisch wie in seinen Liedern? Wann fühlte sich ein Publikum zuletzt bei einem Künstler so aufgehoben, verstanden, mit seiner Orientierungslosigkeit, seinen Zweifeln und seiner Wut - auf die Welt und auf sich selbst!
Eine Veranstaltung in Kooperation mit “PROVINZ – Eine Ausstellung im Sommer 2010” und Synergie Soziale Bildung.
